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Die Tumormarker - und ihre
Bewertung
Die Neue Medizin ist nicht angetreten, statt der sinnlosen früheren Dogmen
neue, sinnlose Dogmen zu setzen, sondern sie bezieht die Indikationen zu ihrem
Handeln stets aus dem Verständnis der biologischen Zusammenhänge. Während es
früher einzig darum ging, störende Symptome mit irgendwelchen Tricks und Knifien
zu beseitigen, stören diese Symptome meist weniger, sobald wir sie verstanden
und einzuordnen gelernt haben. Hatte also jemand behauptet er hätte irgend ein
System bei Krebskrankheiten entdeckt, dann konnte es nur falsch sein, wie wir
z.B. an den sog. Tumor-Markem sahen, die im Nachhinein besehen für sich
vollkommen unsinnig waren und meist das Gegenteil von dem bedeutet haben, was
wir ihnen eigentlich zuschrieben.
Denn das ontogenetische System der Tumoren und
Krebsäquivalente hat uns aufgezeigt, daß wir ohne seine Kenntnis
Krebserkrankungen niemals verstehen konnten, weil wir sie in Unkenntnis teils in
die ca-Phase eingeordnet hatten. Großhim-gesteuerte Organe und
Althirn-gesteuerte Organe verfialten sich aber hinsichtlich Zellvermehrung und
Zell-Einschmelzung wahrend der sympathicotonen (konflikt-aktiven) und vagotonen
Phase (Heilungsphase) genau umgekehrt proportional zueinander. Während also die
Althim-gesteuerten Organe in der konflikt-aktiven Phase Zellvermehrung machen,
machen die Großhim-gesteuerten Organe in der konflikt-aktiven Phase
Zelleinschmelzung. In der vagotonen Heilungsphase vernäh es sich genau
umgekehrt. Dies hatte man bisher nicht gewußt, ja nicht einmal geahnt
Dieses gesamtontogenetische System der Neuen Medizin, insbesondere der
Tumoren, ist für die Medizin vergleichbar mit der Bedeutung des periodischen
Systems der Elemente für die Naturwissenschaft. Es beschreibt umfassend die
Zusammenhänge der gesamten Medizin. Die Tumormarker sind Fakten, die als solche
in der Neuen Medizin nicht bestritten werden. Der Nachteil ist nur, daß sie zum
großen Teil einen falschen Namen haben. Dies heißt wiederum, daß man die Fakten
schon mit bewertenden Diagnosen befrachtet hat. Nach dem Buch von Prof. Dr. Dr.
Jörg Birkmayer "Tumorbiologie" Karger Verlag 1984, (Prof. Birkmayer hat in einer
Verißkationsüberprüfung an sieben Patientenfällen am 09.12.1988 in Wien die
Richtigkeit der Neuen Medizin unterschriftlich bestätigt), können wir die
Tumormarker folgendermaßen verstehen:
"Als Tumormarker werden alle Kriterien verstanden, die Hinweise auf einen
neoplastischen Prozeß geben. Dazu zählen hämatologische, zytologische,
klinisch-chemische und serologische Tests. Vor allem aus Gründen der
Handhabbarkeit werden gegenwärtig zur Überwachung von Krebspatienten bevorzugt
solche Marker herangezogen, die sich im Serum nachweisen lassen. Das sind die
Tumormarker im eigentliche» Sinn. Ihr Nachweis ist an eine wesentliche
Voraussetzung geknüpft; Die als Marker dienende Komponente muß von der
Krebszelle in ausreichender Menge gebildet und von ihr an das Blut abgegeben
werden, um dort nachweisbar zu werden. Bei allen derzeit in der
Laboratoriumsdiagnostik verwendeten Tumor-Markem ist die Voraussetzung erfüllt.
Die wichtigsten der heute etablierten Tumormarker sind in der Tabelle XVI
zusammengefaßt.
Das Alpha-I-Fetoprotein (AFP) ist ein Glycoprotein mit einem
Molekulargewicht von 70000 Daton: Es wird in der Leber, dem Dottersack und in
Teilen des Gastrointestinaltraktes des Föten gebildet und stellt das
Hauptprotein in der frühen Fötalphase dar. Seine physiko-chemischen
Eigenschaften ahnein dem des Albumins. Beim gesunden Erwachsenen liegt die
Serum-AFP-Konzenteanon unter 7 U/ml. Das entspricht etwa 10 pg/1. Im Vergleich
dazu beträgt das Konzcntranonsmaximum in der 5. Schwangerschaftswoche 2000000
U/ml, also etwa 3 g/l. Deutlich erhöhte AFP-Konzentrationen finden sich beim
primären Leberzellkaranom, bei Keim-zelltumoren, beim Pankreas, Magen- und
Kolon-Karzinom. Auch bei nicht-malignen Erkrankungen der Leber, z.B. der akuten
Virushepatitis, der Leberzirrhose und der neonatalea Hyperbilirubinämie sind
erhöhte AFP-Spiegel nachgewiesen worden." (S. 206-207).
Wie man sieht, gibt es unspezifische, mehr oder weniger spezifische, und
spezifische sog. Tumormarker. Das Wort "Marker" kann man ohne Bedenken
übernehmen.
toi Prinzip könnte man für jeden Vorgang des Krebswachstums oder einer
Heilungsphase irgendeines Krebses solche unspezifischen als auch spezifischen
Marker finden. Der unspezifischste von allen ist die
Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit (BSG=BKS).
Nun wußte aber die bisherige Medizin nicht zu unterscheiden zwischen
konflikt-aktfver Phase und Heilungsphase einer Erkrankung. Naturlich wußte sie
noch weniger, daß es einen biologischen Sinn gibt, der in einer dieser beiden
Phasen liegt. So entwickelte man Maiker, die einmal in der konflikt-aktiven
Phase erhöht waren und andere, die in der Heilungsphase erhöht waren. Die einen
trafen zu auf Althirn-gesteuerte Organe, die anderen auf Großhirngesteuerte
Organe. Dadurch wurden aus den richtigen Fakten falsche Diagnosen oder zumindest
irreführende, denn im Prinzip kann man sämtliche Heilungsphasen-Marker auch
Vitali-tätsmarker nennen. Das Beta-HCG bildet z.B. die Grundlage für die heute
angewandten Schwangerschaftstests.
Ein Beispiel für viele: Ein Pat. wurde in der U-Bahn Zeuge eines brutalen
Überfalls auf einen anderen Fahrgast. Er versuchte diesen zu verteidigen und
wurde dabei selbst von den Tätern krankenhausreif geschlagen. Er trug eine Reihe
gravierender Verletzungen davon. Bei dem Schockerlebnis (DHS) erlitt der Pat.
eine Serie von Konflikten, u.a. einen Verivstkonßikt mit Hodenteratom rechts
(Althirn-gesteuert = Zellvermehrung) und interstitieller Hodennekrose rechts
(Großhirn-gesteuert = Zelleinschmelzung). Er hatte Angst um das Leben des
Fahrgastes, der ihn schwerverletzt um Hilfe bat und für den er sich
verantwortlich fühlte.
Drei Wochen nach diesem brutalen Überfall wurde zufällig eine Schwellung des
re. Hodens (Heilungsphase) bemerkt. Daraufhin erfolgte eine Hoden-Amputation mit
histologischer Untersuchung des Hodens. Dieser Pat. landete plötzlich ahnungslos
von der "Unfallschiene" auf die "Krebsschiene". Hier wäre er als inkurabler
"Metastasenfall" geendet, wenn er nicht noch kurz vor Toresschluß den Weg zur
Neuen Medizin gefunden hätte.
Als ich 1978 nach dem Tode meines Sohnes Dirk ebenfalls an einem
Hoden-Terato-Karzinom des re. Hodens erkrankt war, argumentierte ich genauso,
wie der Pat: Ich war vorher nie ernstlich krank gewesen... kurz nach dem Tod
meines Sohnes eine Hodenschwellung und ein Terato-Kaizinom... Es war sehr
unwahrscheinlich, daß das ein Zufall hätte sein können. Bei einem Vater, der
seinen Sohn liebt, kann man den Verlustkonflikt menschlich nachvollziehen, aber
bei einem jungen Mann, der einen Verlustkonflikt erleidet, weil er befürchtet,
daß ein ihm völlig unbekannter Mann zu Tode mißhandelt wird, kann man diese
Reaktion wohl nur dann richtig verstehen, wenn man auch in der Lage ist, sie
biologisch zu verstehen. m unserem Fall hatte der Pat ja sowohl ein Teratom. als
auch eine interstitielle Hodennekrose mit Hodenzyste in der Heilungsphase. Das
Teratom bedeutet, seinem biologischen Sinn entsprechend, die uralte Fähigkeit
des Menschen, zur Parthenogenese im biologischen Notfall. D.h., der Organismus
versucht im Falle des Verlustes eines nahen Angehörigen dieses uralte
biologische Programm einzuschalten.
Gleichzeitig aber läuft auch ein Programm mit einer interstitiellen
Hodennekrose, dessen biologischer Sinn in der Heilungsphase liegt und mit einer
indurierten Hodenzyste wesentlich mehr männliches Sexualhormon (Testosteron)
produziert und die Fähigkeit zur Begattung des männlichen Wesens anregt, um
dadurch den Verlust des Kindes oder Partners zu ersetzen.
Im Falle unseres Pat waren die Maiker zunächst nicht erhöht, weil der
Konflikt nur sehr kurz bestanden hatte und die Operation sehr rasch
erfolgte.
Bei einem späteren Rezidiv (U-Bahn) jedoch, dauerte der Konflikt offenbar
länger an, denn der Alpha-Feto-Protein-Titer stieg auf 70,5 U/ml. Das bedeutet,
daß diesmal der linke Hoden reagiert haben muß, wenn wir der bei Birkmayer
erwähnten Definition folgen. Für den Patienten ist es sehr schwierig zu
beurteilen, ob der eine verbliebene Hoden etwas größer geworden ist oder nicht,
denn ihm fehlt ja der Vergleich.
Im Prinzip ist die Neue Medizin, da sie alle nicht invasiven
Untersuchungsmöglichkeiten gerne als diagnostische Hilfsmittel in Anspruch
nimmt, aufgerufen, diese Marker zu verwenden. Wie man aber in diesem Falle
unseres PaL sieht, haben die Marker, die eigentlich nichts Negatives bedeuteten,
dem Pat. aber unglaubliche Panik gemacht, als man ihm dies mitgeteilt hat, und
zu Lungenrundherden (Todesangst-Konflikt) geführt.
Ich selbst habe sehr viele Menschen sterben sehen, die eigentlich schon fast
wieder gesund waren, und bei denen sog. Tumormarkererhöhung festgestellt und dem
Pat mitgeteilt wurden. Sie gerieten in totale Todesangstpanik und hatten nach
kurzer Zeit die Lunge voller Rundherde. Durch diese weitere
"Metastasen-Diagnose" geraten sie in einen ständig sich verschärfenden
Teufelskreis und sterben am Ende. Eine solche vermeintliche "Abfolge von
Metastasen", die man sich auf lymphogenem Wege vorstellte, führte vormals zu der
irrigen Auflassung, es wurden Metastasenzellen aus dem Hoden entlang der
paraaortalen Lymphknoten in die Lunge "schwimmen" und dort (entodennale)
Lungenrundherde-Metastasen bilden.
Die Vorstellung solch abenteuerlichen Unsinns, daß bei dieser Wanderung der
sog. Krebszellen, Zellen von Teratomen zweimal ihre Keimblattzugehörigkeit
hätten wechseln müssen (Entoderm,Mesoderm,Entoderm) und einmal die Verlaufephase
(ca-Phase - pcl-Phase - ca-Phase) hätten wechseln müssen, beim
interstitiellenHodennekrose-Karzinom sogar noch öfters, sowohl
Keimblattzugehörigkeit, als auch Verlaufsphase hätten wechseln müssen, ist nur
etwas für "Strenggläubige". Ganz abgesehen davon, konnte ja eigentlich eine
Nekrose gar keine mitosefähigen Zellen aussenden, die dann gleich noch die
Keimblattzugehörigkeit hätten wechseln können.
Aber diesen ganzen Unsinn haben wir Mediziner geglaubt, ich selbst auch noch
1979, als ich mich damals zu der üblichen schulmedizinischen Operation entschloß
und um Haaresbreite an einer eitrigen Peritonitis (pcl-Phase nach mentalem
Bauch-Attacke-Konflikt) gestorben wäre. Nach der Neuen Medizin muß man diese
"Marker" sämtlich neu und sinnvoll bewerten lernen, die als Fakten natürlich
unbestreitbar sind. Wir müssen sie nach den verschiedenen Keimblättern und nach
den beiden verschiedenen Verlaufephasen ordnen. Dann erst können sie uns
behilflich sein und dann verursachen sie dem Pat. auch keinerlei Panik.
Zusammenhänge für den Krebs konnte von der Sache her im Grunde niemand erkennen,
da man nicht zwischen der konflikt-aktfven Streßphase mit ihren eigenen
Symptomen und der konflikt-gelöstenvagotonen Heilungsphase unterschied. Die
psychischen "Werte" sind ja ebenfalls für beide Phasen völlig verschieden! Das
Kriterium der Zellvermehrung bei Krebs, also z.B. gleichermaßen bei Dannkrebs,
Ovarialtumoren (Zysten) oder Osteosarkom führte dazu, daß man eben völlig
verschiedene Krankheitsphasen und Erscheinungsformen auf einen gemeinsamen
Nenner untersuchte, den es nicht geben konnte, aus Unkenntnis des ontgenetischen
Systems der Tumoren.
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