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Viele Faktoren haben Einfluß auf die
Enticklung von jungen Leuten. Nicht nur Elternhaus, Umwelt und Schule wirken
sich aus, sondern auch Fernsehen, Filme und Musik. Gefährlich wird es erst, wenn
aus dem Einfluß eine Beeinflussung wird, und besonders dann, wenn sie harmlos
daherkommt und nicht als Manipulation zu erkennen ist. Viele Einwirkungen fangen
schon in der Kindheit an, ja einige sogar schon vor der Geburt. Gegen
Ultraschalluntersuchungen kann sich das Ungeborene genausowenig wehren wie gegen
Eltern, die während der Schwangerschaft rauchen und damit schon die Anlage für
späteres Suchtverhalten und Krankheiten legen können. Auch, wenn eine Geburt
unter Narkose stattfindet, kann das spätere Abhängigkeiten von Suchtmitteln
begünstigen, da es ja der erste Eindruck des Neugeborenen in der neuen Welt ist.
Schon in der Babynahrung befindet sich meistens Zucker, der ebenfalls ein
süchtig machender und immunschwächender Stoff ist. Man kommt meist Zeit seines
Lebens nicht mehr ohne aus. Ob die Eltern dem Kind nun viel Aufmerksamkeit
zuwenden oder vor lauter Geld verdienen nicht dazu kommen, kann sich schon auf
die Entwicklung des Kindes auswirken.
Auch die sexuelle Entwicklung wird hier
entscheidend geprägt. Eine Zurückweisung eines lustvollen Empfindens des Kindes
führt oft zu einer Blockade im späteren Sexualleben. Viele Eltern, die zu wenig
Zeit für das Kind haben, setzen es schon früh vor den Fernseher, wo Dinge
ablaufen, die das junge Wesen kaum schon verarbeiten kann. Die Auswirkungen
können bedenklich sein, da mit diesem Medium eine Vielzahl von Botschaften
übermittelt werden können, die dem oberflächlichen Betrachter kaum bewußt sind.
So lernen Kinder schon früh, was in unserer Welt cool ist; nämlich möglichst
keine Gefühle zu zeigen und sich alleine gegen eine feindliche Umwelt behaupten
zu können, anstatt die Schönheit des Lebens zu lernen, und den respektvollen,
sanftmütigen Umgang mit anderem Leben. Die Schule tut das ihrige, die Menschen
dem Leben zu entfremden, denn viele Lehrinhalte sind tatsächlich leer und tot.
Diese Welt ist für die meisten Menschen kaum noch zu verstehen, und
Abwehrhaltungen sind kaum verwunderlich, wenn man nichts mehr hat, an dem er
sich orientieren kann, außer zynische Helden und Horror- und Gewaltszenarien,
die einem überall entgegenflimmern.
Da die so vermittelte Welt offensichtlich
schlecht ist, kann es erscheinen, daß es nötig ist, sich rechtzeitig abzuhärten.
Niemand hat dem Kind bei der Geburt versprochen, daß dieses Leben wundervoll
sein würde. Warum eigentlich nicht? Kinder brüsten sich damit, welche
Horrorfilem sie sich angesehen haben, ohne wegzusehen, anstatt ihrer natürlichen
Abwehr nachzugeben. Horror- und Gewaltfilme können sich fatal auf junge Menschen
auswirken, wie eine jüngste Gewalttat nach Vorbild des Jason aus den "Freitag
der 13." Filmen zeigte. Da von den Erwachsenen kaum eine positive Ausrichtung
kommt, erscheint es einleuchtend, daß man sich frühzeitig von ihnen distanziert,
sei es, indem man Musik hört, die den Alten ein Graus ist oder sich kleidet oder
die Haare frisiert, um die Erwachsenen zu schocken. Musik muß dann nicht mehr
schön sein, denn das wäre ja viel zu erwachsen. Daß sich klassische Musik anders
auf den Geist auswirkt als monotone und aggressive Musik, ist einleuchtend. Kann
sein, daß bestimmte Gruppen durchaus das Interesse haben, die Familie zu
destabilisieren und daher eine Musikkultur zu propagieren, die die Generationen
einander entfremdet. Für Jugendliche ist eben oft das anziehend, was abstoßend,
was ätzend ist. Einige Musikgruppen benutzen sogar eindeutig satanische Texte
und Bilder, ohne daß der Ernst dieser Richtung erkannt wird. Die Jugendlichen
wollen sich von den Abhängigkeiten der Erwachsenen entfernen und geraten in
andere Abhängigkeiten.
Viele junge Leute fühlen sich von
okkulten Dingen stark angezogen. Immerhin, in einer sinnentleerten,
materialistischen Welt, suchen sie wieder das Phänomen des Übersinnlichen. Die
geistige Welt ist durchaus real, aber die Kirchen haben leider versäumt, die
geistige Ebene überzeugend darzustellen daß die dogmenhafte Welt der Religionen
den meisten Menschen heute nicht mehr einleuchtet. Phänomene wie Pendeln und
Kartenlegen sind bei jungen Menschen wieder hoch im Kurs. Doch nicht immer sind
die Geistwesen, die dort gerufen werden, harmlos. Positive Geistwesen wollen in
selbstloser Liebe etwas geben, verzichten aber eher aus die Demonstration ihrer
Kräfte in der physischen Welt. Negative Kräfte machen sich die Neugierde der
jungen Leute zunutze, doch sie haben nicht vor, etwas zu geben. Sie brauchen die
Aufmerksamkeit der Menschen, um von ihnen Energien zu bekommen. Wer sich zu sehr
mit diesen Kräften einläßt, wird außer Angst und ein paar schaurig-schönen
Phänomenen nichts erhalten. Es ist schwer, da wieder rauszukommen, wenn man erst
mal in die Fänge satanischer Gruppen gelangt ist, denn sie basieren nur auf
Abhängigkeit und Angst. Doch genauso real wie die negativen Geistwesen sind auch
die positiven, die einem helfen können, da wieder raus zu kommen.
Viele Jugendliche versuchen, durch Drogen
ihr Bewußtsein zu erweitern, geraten dadurch jedoch leicht in eine Anhängigkeit.
Denn einen geistigen Zustand, den man durch einen chemischen Trick einmal
erreicht hat, kann man später nicht mehr ohne diese Droge erreichen. Und
überhaupt - läßt sich geistiges Wachstum nicht überhaupt nur geistig bewirken?
Niemand und nichts kann einem das Bewußtsein erweitern. Nur man selber kann
seine geistigen Fähigkeiten nutzen, um zu wachsen und sein Bewußtsein zu
erweitern. Drogen gaukeln einen solchen Zustand nur vor. Gerade die moderne
Droge Ecstasy scheint vielen noch harmlos, dabei zerstört sie bald die innere
Fähigkeit, Kontakt mit den höheren Ebenen zu bekommen. Man wird beeinflussbar
und kann diesem Einfluß irgendwann nicht mehr entrinnen. Viele junge Menschen
verstehen das Leben nicht mehr und suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, sich
auszudrücken. Dabei geraten sie nur allzuleicht in die Fänge derjenigen, die
diese Suche ausnutzen, um die Menschen von sich abhängig zu machen.
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